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Einreise für Deutsche |
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Visumfrei für einen Aufenthalt bis zu maximal 90 Tagen pro Halbjahr. Notwendig zur Einreise sind der mindestens noch einen Monat über den geplanten Aufenthalt hinaus gültigen nationalen Reisepass, der Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung (gültig für die Ukraine) für die Dauer des Aufenthalts. |
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Einreise für Österreicher |
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Visumfrei für einen Aufenthalt bis zu maximal 90 Tagen pro Halbjahr. Notwendig zur Einreise sind der mindestens noch einen Monat über den geplanten Aufenthalt hinaus gültigen nationalen Reisepass, der Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung (gültig für die Ukraine) für die Dauer des Aufenthalts. |
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Einreise für Schweizer |
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Visumfrei für einen Aufenthalt bis zu maximal 90 Tagen pro Halbjahr. Notwendig zur Einreise sind der mindestens noch einen Monat über den geplanten Aufenthalt hinaus gültigen nationalen Reisepass, der Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung (gültig für die Ukraine) für die Dauer des Aufenthalts. |
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Landesdaten |
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Lage |
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Die Ukraine ist eine selbstständige Republik. Sie gehört zur GUS-Gemeinschaft unabhängiger Staaten. Die Ukraine grenzt im Norden an die Republik Belarus (Weißrussland) und die Russische Föderation, im Osten an die Russische Föderation, im Süden an das Assowsche Meer und das Schwarze Meer (u.a. mit der Halbinsel Krim), im Südwesten an Rumänien und die Republik Moldau (Moldova) sowie im Westen an Ungarn, die Slowakische Republik und Polen. Der Fluss Dnjepr teilt das Land von Nord nach Süd. |
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Fläche: 603.700 km². |
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Verwaltungsstruktur: 24 Bezirke (Oblaste) und die autonome Republik Krim. |
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Einwohner |
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Bevölkerung: ca. 47,45 Millionen. |
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Städte: Kiew (Hauptstadt) ca. 2,6 Millionen, Charkow ca. 1,47 Millionen, Donezk ca. 1 Millionen, Dnjepropetrowsk ca. 1 Millionen, Odessa ca. 1 Millionen, Zaporoschje ca. 815.000, Lwow (Lwiw, Lemberg) ca. 733.000, Krywyj Rih ca. 669.000, Mykolajiw (Mariupol) ca. 514.000. |
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Sprache |
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Die Amtssprache des Landes ist Ukrainisch. Russisch wird als Verkehrssprache auch noch häufig gesprochen (Etwa 22 Prozent der Bevölkerung sind Russen). |
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Zeitverschiebung |
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Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde |
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Da in der Ukraine zeitgleich mit Deutschland auf Sommerzeit umgestellt wird, bleibt der Zeitunterschied auch während des Sommerhalbjahres erhalten. |
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Telefon/Post |
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Post |
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Der Postverkehr ist unzuverlässig. Sendungen nach Westeuropa sind oft über zwei Wochen unterwegs. |
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Telefon |
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Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Ukraine ist 00380, bei einer fünfstelligen Rufnummer muss nach der Ortsvorwahl noch eine 2 vorangestellt werden. Die Vorwahl von der Ukraine nach Deutschland ist 81049, nach Österreich 81043 und in die Schweiz 81041 (nicht von allen Orten aus möglich). Jeweils nach der 8 ist das Freizeichen abzuwarten. |
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NOTRUFNUMMERN: Polizei 02, Unfallrettung 03, Feuerwehr 01. |
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Mobilfunk |
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Netztechnik: GSM 900/1800. |
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Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Ukraine von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone. Das Mobilfunknetz ist nicht flächendeckend. |
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Internet |
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Länderkürzel: .ua |
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Internetcafes gibt es in Kiew, Odessa und Lwiw. |
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Feiertage |
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1. Januar (Neujahr), 7. Januar (orthodoxe Weihnachten), 8. März (Internationaler Frauentag), 24. und 25. April (orthodoxer Ostersonntag und -montag), 1. und 2. Mai (Tage der Arbeit), 3. Mai (arbeitsfreier Tag), 9. Mai (Siegestag), 12. und 13. Juni (orthodoxer Pfingstsonntag und -Montag), 28. Juni (Tag der Verfassung), 24. August (Tag der Unabhängigkeit). |
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Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, so ist der darauf folgende Montag frei. |
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Die Hauptferienmonate sind Juli und August. |
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Öffnungszeiten |
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Banken: Mo bis Fr 9/10-13, 14-18 Uhr; |
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Büros: Mo bis Fr 9-18 Uhr. Es sind lange Mittagspausen von mindestens eineinhalb Stunden die Regel. |
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Geschäfte: Es gibt in der Ukraine keine gesetzliche Ladenschlussregelung. In der Regel sind Geschäfte aber wie folgt geöffnet: Mo bis Sa 8-19 Uhr (Kaufhäuser); kleinere Läden Mo bis Fr 9-18 Uhr. Einige Geschäfte haben auch bis 20 Uhr geöffnet. |
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Post: Mo bis Fr 8-17 Uhr. Das Hauptpostamt in Kiew (Chrestschatyk 22) ist rund um die Uhr geöffnet. |
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Kleidung |
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Während der Hauptreisezeit sollte man überwiegend Sommerkleidung mitnehmen, jedoch auch Übergangskleidung griffbereit haben. Im Winter braucht man unbedingt warme Kleidung, da es sehr kalt werden kann. Ein Regenschutz ist das ganze Jahr über notwendig. |
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Geschichte/Politik |
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Vor Beginn der christlichen Zeitrechnung lebten auf dem Gebiet der heutigen Ukraine Skythen und Perser, später Hunnen und Goten. Ab dem fünften Jahrhundert ließen sich ostslawische Stämme nieder. Sie bildeten im neunten Jahrhundert aus mehreren Teilfürstentümern das überall im Osten berühmte Kiewer Reich (mit der Stadt Kiew als Zentrum), das unter Großfürst Wladimir I. im zehnten und elften Jahrhundert seine große Zeit hatte. Im 13. Jahrhundert drangen Mongolen in das Kiewer Reich ein. Ab dem 14. Jahrhundert eroberten Polen und Litauer den größten Teil der Ukraine. Doch nach dem Polnisch-Russischen Krieg im 17. Jahrhundert verlor Polen die ukrainischen Gebiete östlich des Dnjepr an Russland. Nach der Russischen Februarrevolution erklärte die Ukraine 1918 ihre Unabhängigkeit, wurde jedoch dennoch eine sozialistische Sowjetrepublik. |
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Bei der Auflösung der UdSSR nach dem Zweiten Weltkrieg erklärten sich die Ukrainer 1991 als unabhängig und wurden Mitglied der GUS. Die Ukraine ist heute eine präsidiale Republik. Ein baldiger EU-Beitritt wird angestrebt. |
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Wirtschaft |
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Die Ukraine ist ein wirtschaftlich bedeutendes Gebiet im Bereich der GUS mit einer gut funktionierenden Industrie, insbesondere in den Regionen um die Großstädte Kiew, Odessa und Charkow. |
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Die Landwirtschaft profitiert von dem günstigen Klima und den fruchtbaren Böden. Die Ukraine war schon immer ein großer Agrarproduzent. Jahrhundertelang nannte man die Gegend den "Brotkorb Europas". Man baut vor allem Getreide an, besonders Weizen und Mais. Außerdem gedeihen auf den Böden des Landes Kartoffeln und Zuckerrüben, aber auch Obst, Gemüse, Tabak und Sonnenblumen. Die Erträge bei Getreide und Kartoffeln sind überdurchschnittlich hoch. |
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Die Ukraine ist heute jedoch durch Schattenwirtschaft und Korruption am Rande des wirtschaftlichen Zusammenbruchs. Große Teile der Bevölkerung sind arbeitslos oder ohne Lohn. Der bereits vorhandene Tourismus in der Ukraine soll noch erheblich weiterentwickelt werden. |
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Vegetation |
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Im Norden der Ukraine erstreckt sich eine Waldzone, in der Eichen und Erlen, Kiefern, Fichten und Hainbuchen wachsen. Sie werden von weiten Nieder- und Hochmooren umgeben, in denen man eine Reihe seltener Pflanzen finden kann. Im Süden schließt sich eine Waldsteppenzone an, in der man Misch- und Laubwälder mit Eichen und Ahorn, Buchen, Hainbuchen und Linden findet. Auch Rhododendren gedeihen hier und man sieht Ebereschen, Holunder und Wacholder. Der Waldbestand löst sich in Richtung Süden und Südosten nach und nach auf. Dazwischen dehnen sich Wiesensteppen aus. Dann grenzt ein Steppengürtel an, der schließlich in die Trockensteppe übergeht. Die Zonen der Waldsteppen und auch der nördlichen Steppen sind allerdings großenteils einem intensiven Ackerbau geopfert worden. |
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Tierwelt |
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Die intensive Landwirtschaft hat die Zahl der wilden Tiere erheblich vermindert. Einige seltene Arten werden nun in Nationalparks geschützt. Aber man findet in den Wäldern noch Elche und Wildschweine, Rehe, Füchse und Hasen. In den etwas abgelegenen Gegenden, beispielsweise in den Bergen der Karpaten, leben noch Wölfe und Braunbären, Luchse und Fischotter, auch der Schwarze Iltis. Dort kann man auch noch Schwarzstörche sehen, ebenso wie den Uhu, das Birk-, Hasel- und das Auerhuhn. An den Seen der Waldzone haben Wasservögel ihre Brutkolonien. |
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Kulinarisches |
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Die schwarze Erde der Ukraine macht dieses Land zu einem der fruchtbarsten Ackerböden der ganzen Welt. Der Franzose Honoré de Balzac stellte 1840 voller Hochachtung fest: "Ich zähle hier 77 Arten, Brot zu backen." Die Verschiedenartigkeit der Backwaren ist heute noch so typisch wie damals. Rindfleisch wird oft in Scheiben geschnitten, mit gewürzten Brotkrumen bestreut, aufgerollt und im Rohr gebraten. Ukrainische Köchinnen behaupten, Brotkrumen seien das Geheimnis vieler saftiger Speisen. Hechte, Flussbarsche und Karpfen werden oft mit Brotkrumen gefüllt und gebacken. Man brät sie aber auch in Teig oder dünstet sie in saurer Sahne. |
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Das ganze Jahr hindurch gibt es Gemüse im Überfluss. Mais gedeiht gut; das Maismehl verwendet man für einen weichen Auflauf. Rote Bete, Kartoffeln und Kohl gibt es das ganze Jahr hindurch - die Roten Bete oft in schmale Streifen geschnitten, mit Butter und Essig zubereitet. Die Vielseitigkeit, mit der Kohl gekocht wird, hängt nur vom Einfallsreichtum der Köchin ab. Oft wird ein ganzer Kohlkopf kurz pochiert, dann kommt eine Mischung aus Brotkrumen und Fleisch zwischen die einzelnen Blätter. Man bindet den Kopf mit Zwirn wieder zusammen und dünstet ihn in Tomatensoße. Das typischste ukrainische Gericht auf der Grundlage von Mehl sind wohl die Pastetchen, die auf allen Speisekarten stehen. Sie sind aus zartem und dünnem Teig, der mit nahezu Beliebigem gefüllt werden kann und fest genug sein muss, damit er beim Kochen nicht platzt. |
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Sitten und Gebräuche |
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Die Ukrainer, die in den karpatischen Bergen leben, haben sich ein festes Traditionsbewusstsein bewahrt. Noch trägt man dort (freilich nicht jeden Tag) die bunte und sehr aufwendige Tracht, die bei den Männern - mit farbigen Gürteln, weißen Blusen und roten Umhängen - eher vornehm als bäuerlich wirkt. Zu dieser Männertracht gehören schwarze Hosen. Die Farbzusammenstellung von schwarz, weiß und rot tritt auch in vielen anderen Zusammenhängen auf - beispielsweise in der gemusterten Keramik, die hier und da noch gefertigt wird. |
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Volksmusik ist in der Ukraine noch sehr lebendig. Sie hängt eng mit den bäuerlichen Festen zusammen, die oft und gern gefeiert werden. Parallel dazu entwickelte sich im 10. bis 13. Jh. aus byzantinischen Vorbildern eine ganz eigene Art von Kirchengesang, zu dem im 16. Jh. dann noch polnische Eigenarten kamen. |
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Souvenirs |
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Die Ukrainer sind, trotz der großen Städte, ein Bauernvolk geblieben. Entsprechend bäuerlich sind viele kleine Gegenstände, die sich gut als Andenken und Souvenirs eignen: Geschnitztes und Gewobenes. Auch ukrainischer Gold- und Silberschmuck ist sehr hübsch. Vor allem dann, wenn es sich um antiquarische Stücke handelt. |
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Klimainformationen |
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Die Ukraine hat überwiegend gemäßigtes Kontinentalklima mit warmen Sommern, in denen die Temperaturen zwischen 20 und 25°C liegen, und kalten, schneereichen Wintern, in denen Temperaturen von -5 bis -10°C üblich sind. Die Herbstmonate sind meist sonnig. An der Schwarzmeerküste herrscht ein Klima, das man als mediterran bezeichnen könnte. So klettern die Temperaturen in diesem Landesteil im Sommer normalerweise bis auf 30°C und fallen auf -5°C im Winter. |
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Beste Reisezeit |
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Am besten bereist man die Ukraine zwischen Mai und September. |
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Vorgeschriebene Impfungen |
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Keine. |
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Empfohlene Impfungen |
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Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus. |
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Saisonal FSME. |
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Informationen zur Malaria |
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Malaria |
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Keine. |
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Verbreitung |
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Die Ukraine ist malaria-frei. |
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Ärztliche Hilfe |
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KIEW: British European Medical Clinic, Dr. Martin Hoppmann (spricht Deutsch), Sichnevoho Povstannaya, 6,, Kiew, Tel. (044) 573 88 73, 290 73 17; |
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ODESSA:Dr. Konstantin D. Babov (spricht Englisch), Lermontovskiy Lane 6,, Odessa, Tel. (048) 22 29 23. |
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Währung |
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Währungseinheit |
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Währungseinheit: Griwna (UAH) |
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1 Griwna = 100 Kopeken. |
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Derzeitiger Kurs: |
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1 Euro = ca. 9,91 UAH |
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1 US-$ = ca. 7,32 UAH |
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Hinweise |
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Bei unrichtiger Deklaration kann der ukrainische Zoll das Eigentum des Reisenden beschlagnahmen. Informationen über die Zollbestimmungen sollten rechtzeitig vor der Reise eingeholt werden. Wenn möglich, sollte die Einfuhr größerer Geldbeträge vermieden werden. Bei Unsicherheit darüber, ob bestimmte Geldbeträge deklariert werden müssen oder nicht, sollte sicherheitshalber ein Deklarationsformular ausgefüllt werden. In diesem Fall sollte darauf bestanden werden, dass die Deklaration von den Zollbeamten auch angenommen wird, um eventuelle Probleme bei der Ausreise zu vermeiden. |
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Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine Sortenkurse für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist "Devisenkurse" zugrunde gelegt werden. |
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Devisenbestimmungen/Umtausch |
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Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. US-$-Noten in neuwertigem Zustand mitführen. |
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Einfuhr Landeswährung: bis zu 3.000 UAH. Für Einwohner der Ukraine gelten andere Bestimmungen. |
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Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung bis zu 3.000 US-$ mündlich, sonst schriftlich. Bis zu 15.000 US-$ in bar oder als Schecks sowie bis zu 10.000 UAH müssen schriftlich deklariert werden. Beträge über 15.000 US-$ bar bzw. als Schecks können nur mit einer Genehmigung der Nationalbank der Ukraine eingeführt werden. Transitreisende (Nachweis) dürfen bis zu 30.000 US-$ mitführen. |
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Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge (Belege; Deklaration vorlegen). |
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Ausfuhr Landeswährung: bis zu 10.000 UAH mit schriftlicher Deklaration. Für Einwohner der Ukraine gelten andere Bestimmungen. |
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Umtausch: US-$-Noten (in kleinen Stückelungen) sollten in neuwertigem Zustand sein (ohne Knicke und nicht abgegriffen), da sonst Probleme beim Umtausch entstehen können. Es sollte nur nach und nach in Landeswährung getauscht werden. Euro lassen sich problemlos tauschen, Britische Pfund nur, wenn es sich um Banknoten der Bank of England handelt. Schottische Geldscheine wurden in manchen Fällen nicht zum Umtausch akzeptiert. Grundsätzlich sollten nur offizielle Wechselstellen genutzt werden. |
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Internationale Kreditkarten: Ja - werden teilweise von größeren Hotels (bei Buchung abklären) und Geschäften akzeptiert. Beim Einsatz von Kreditkarten zu Zahlungszwecken sollte die Kreditkarte nicht aus den Augen gelassen werden, um zu vermeiden, dass Abdrücke angefertigt werden. Die Karte sollte nur bei vertrauenswürdigen Empfängern eingesetzt werden. |
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Geldautomat: Ja - An Geldautomaten können Geldbeträge bis zu 4000 UAH abgehoben werden. Es sollte jedoch auf eventuelle Spuren von Manipulation am Automaten geachtet und ggf. die Geldkarte sofort gesperrt werden, falls diese vom Automaten eingezogen werden sollte. Gelegentlich versuchen Betrüger, durch Montage eines Aufsatzes auf den Kartenschlitz oder die Tastatur die Kontodaten abzufangen. |
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Auskunftstellen |
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Botschaft der Ukraine
mit Konsularabteilung Albrechtstraße 26 10117 Berlin Fax Visa-Abt.: (0 30) 28 88 72 19 Tel. Konsularabteilung: (0 30) 28 88 72 14 www.botschaft-ukraine.de konsulat@ukrainische-botschaft.de Visa-Abteilung Mo bis Fr 9-17 Uhr |
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Delegierte der Deutschen Wirtschaft ul. Puschkinska 34 01004 Kiew /Ukraine www.ahk.net/de/ua dihk@dihk.com.ua Mo bis Do 8-12, 13-17 Uhr; Fr 8-14.15 Uhr |
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Zweigstelle Dnepropetrowsk
Delegierte der Deutschen Wirtschaft ul. Jermolowoy 35 49033 Dnepropetrowsk /Ukraine diht@mail.dnepr.net Mo bis Do 8-12, 13-17 Uhr, Fr 8-14.15 Uhr |
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Ukraine Chamber of Commerce Hreshatik Street 34 01001 Kiew /Ukraine www.ahk.net/de/ua office@iccua.org |
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Botschaften und Konsulate |
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Botschaft der Ukraine
mit Konsularabteilung Albrechtstraße 26 10117 Berlin Fax Visa-Abt.: (0 30) 28 88 72 19 Tel. Konsularabteilung: (0 30) 28 88 72 14 www.botschaft-ukraine.de konsulat@ukrainische-botschaft.de Visa-Abteilung Mo bis Fr 9-17 Uhr |
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In Deutschland |
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BONN siehe Remagen-Oberwinter |
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Ärztliche Hilfe |
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KIEW: British European Medical Clinic, Dr. Martin Hoppmann (spricht Deutsch), Sichnevoho Povstannaya, 6,, Kiew, Tel. (044) 573 88 73, 290 73 17; |
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ODESSA:Dr. Konstantin D. Babov (spricht Englisch), Lermontovskiy Lane 6,, Odessa, Tel. (048) 22 29 23. |
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Sehenswertes |
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Kiew |
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Die Hauptstadt der Ukraine liegt am Dnjepr, wurde im sechsten Jahrhundert gegründet und ist heute nach Moskau und St.Petersburg die drittwichtigste Stadt innerhalb der GUS. Vor tausend Jahren wurde in Kiew die Kultur des alten Russland geboren. |
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Etliche berühmte Bauwerke in Kiew erinnern noch an jene große Zeit, darunter das Goldene Tor, das Höhlenkloster und die Kirche Dormitio Sanctae Mariae Virginis, die dann als Muster für alle künftigen Kirchen gelten sollte. Sie alle entstanden im elften Jahrhundert. Eine eigene Kiewer Architektur bildete sich aus, die den russischen Baustil der folgenden Jahrhunderte prägte. |
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Viel Interessantes darüber zeigt das "Museum der historischen Schätze der Ukraine", sehr schöne Funde - auch aus Gold und Silber - sieht man im "Museum der historischen Kostbarkeiten". Und in der Nähe von Kiew wurde ein großes Freilichtmuseum eingerichtet, in dem die bäuerliche Kultur der Ukraine beispielhaft gezeigt wird. |
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Lwow |
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Die Stadt, die auf deutsch "Lemberg" heißt, wurde im Jahre 1256 gegründet. Sie ist eine der wichtigsten in der Ukraine und liegt sehr malerisch in einem hübschen Hügelland. Heute gilt sie als ein unumstrittenes Kulturzentrum, in dem eine beträchtliche Zahl alter Bauwerke steht, wobei sich die Baustile sehr mischen. Da gibt es eine gotische und eine armenische Kathedrale (was schon das Zusammenklingen aus abendländischer und orientalischer Kultur zum Ausdruck bringt), am Marktplatz stehen die Benetiktinerkirche aus dem 16. Jahrhundert, die byzantinische und italienische Einflüsse verbindet und - aus dem gleichen Jahrhundert - die griechisch-katholische Kirche. Man sieht alte Bürgerhäuser, die eindeutig die österreichische Rokoko-Zeit dokumentieren. Die Stadt hat aber auch wegen ihrer Museen einen guten Ruf. Bedeutende Sammlungen, die einander ergänzen, sagen viel über das Leben in der Ukraine aus: das Museum der volkstümlichen Baukunst und des Alltagslebens, das Museum für Ethnographie und Kunstgewerbe sowie das Museum der ukrainischen Kunst. |
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Odessa |
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Odessa liegt malerisch am Schwarzen Meer. Zu allen Zeiten galt Odessa als eine freigeistige Stadt, die ganz dem europäischen Westen offenstand. Die Menschen von Odessa, die russisch mit einem südlichen Akzent sprechen, waren immer kritisch und spöttisch. Es ist eine Stadt der Sonne und der Lebensfreude - mit Sandstränden, Parkanlagen und hübschen Gassen. |
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Jalta |
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Es ist der bekannteste Erholungsort auf der Halbinsel Krim - mit subtropischer Vegetation, ansehnlichen modernen Bauten und einer Wein-Probier-Halle, die eine der weltweit größten Weinsammlungen beherbergt: Hier lagern 45.000 Flaschen. In der Nähe von Jalta liegt das Naturschutzgebiet der Krim mit reicher Vegetation und vielfältiger Tierwelt. Der Stolz der dortigen Wildhüter ist der mächtige Krimhirsch, der bis zu zwei Meter lang wird. |
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Luzk |
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Die Stadt im Westen der Ukraine hat sich ein historisch-architektonisches Schutzgebiet eingerichtet. Dort stehen eine Reihe wertvoller historischer Bauten, zu denen das Luzker Schloss (13.-14. Jahrhundert), die Pokrowski-Kirche (15. Jahrhundert) und die Krestowosdwishensskaja-Kirche gehören. Das Heimatkundemuseum hat hier eine Kunstabteilung eingerichtet, in der man gute Bilder einheimischer und ausländischer Künstler sehen kann. |
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Uman |
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Die Stadt zwischen Kiew und Odessa beherbergt das "Sofiewka", ein Prachtstück ukrainischer Garten- und Parkarchitektur des 18. Jahrhunderts mit künstlichen Seen, Springbrunnen, Wasserfällen und Skulpturen. Man kann dort über 700 Pflanzenarten sehen. |
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Reisehinweise |
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Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor. |
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Bitte beachten auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten. |
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Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen |
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SICHERHEIT: Nächtliche Autofahrten über Land sollten soweit wie möglich vermieden werden. Wegen schlechter Straßenverhältnisse, fehlender Straßenmarkierungen und häufig unvorhersehbaren Hindernissen auf der Fahrbahn besteht ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko. Aus diesem Grund und zur Vermeidung der Verhängung von hohen Geldbußen sollten - auch während des Tages - Geschwindigkeitsbegrenzungen sorgsam beachtet werden. |
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Polizeiliche Ausweiskontrollen, insbesondere bei Ausländern, sind in der Ukraine an der Tagesordnung. Nur der Original-Reisepass wird als gültiges Ausweisdokument akzeptiert. Kann man sich nicht ausweisen, muss bis zur Klärung der Identität und des Aufenthaltsstatus mit einer Inhaftierung gerechnet werden. |
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KRIMINALITÄT: Die Mehrheit der Reisenden erlebt die Ukraine als sicheres Reiseland. Seit einiger Zeit gibt es jedoch vermehrt Fälle von Übergriffen gegenüber Ausländern insbesondere mit nicht-europäischem Aussehen. Ein fremdenfeindlicher Hintergrund ist nicht auszuschließen. Zwar stellen solche Vorkommnisse die Ausnahme dar; es wird dennoch allen Reisenden empfohlen, Umsicht walten zu lassen. |
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Flugpassagiere berichten in letzter Zeit vermehrt von Gepäckdiebstahl oder durchwühlten Koffern, insbesondere bei Ankunft am Flughafen Kiew-Boryspil. Es wird daher dringend empfohlen, bei Reisen in und aus der Ukraine Wertgegenstände und Dokumente ausschließlich im Handgepäck zu verstauen und die Koffer abzuschließen. |
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Bei eventuell notwendigem Reifenwechsel sollten Fahrzeugtüren sicherheitshalber verschlossen werden, um Diebstahl vorzubeugen. Zur eigenen Sicherheit sollte bei vermeintlichen Pannen anderer Verkehrsteilnehmer am Straßenrand - insbesondere auf einsamen Landstraßen - nicht angehalten werden. |
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In der Ukraine ist es üblich, private Pkw's anzuhalten und sich gegen Entgelt transportieren zu lassen. Aus Sicherheitsgründen wird hiervon abgeraten. |
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Trickdiebe sind häufig anzutreffen. Man sollte sich nicht auf Diskussionen über eventuell gefundene Geldbeträge einlassen und es vermeiden, Geldbeutel oder ähnliche, scheinbar verlorene Gegenstände aufzuheben sowie keinesfalls den eigenen Geldbeutel vorzeigen. Grundsätzlich wird empfohlen, Kreditkarten, Bankkarten, Bargeld und Ausweispapiere an mehreren Stellen direkt am Körper zu verwahren, um verhindern zu können, bei eventuellen Taschendiebstählen alles auf einmal zu verlieren. Eine Kopie des Passes und der Karten sollte immer im Gepäck verwahrt werden, falls die Originale verloren gehen sollten. |
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Grundsätzlich handelt es sich bei der Ukraine um ein sicheres Reiseland. Seit einiger Zeit gibt es jedoch vermehrt Fälle von Übergriffen gegenüber Ausländern insbesondere mit nicht-europäischem Aussehen. Ein fremdenfeindlicher Hintergrund ist nicht auszuschließen. Zwar stellen solche Vorkommnisse die Ausnahme dar; es wird dennoch allen Reisenden empfohlen, Umsicht walten zu lassen. |
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SICHERHEITSBEHÖRDEN: Die in der Ukraine geltenden Gesetze sind einzuhalten. Reisende berichten gelegentlich davon, von Polizei-, Grenzschutz- und Zollbeamten oder anderen Staatsbediensteten zur Zahlung von Gebühren und Bußgeldern aufgefordert worden zu sein, deren Rechtsgrundlage nicht erkennbar ist. Es wird empfohlen, bei Missbrauchsverdacht auf der Ausstellung einer Quittung für geleistete Zahlungen und der Darlegung der Rechtsgrundlage zu bestehen sowie einen vorgesetzten Mitarbeiter hinzuzuziehen. Im Notfall sollte darauf bestanden werden, zur nächstgelegenen Polizeidienststelle zu fahren, um dort ein formelles Protokoll aufzunehmen. Ferner wird empfohlen, in jedem Fall den Namen und die Dienstnummer des Beamten zu notieren, damit eine spätere Identifizierung möglich ist. |
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ALKOHOL: Der Konsum von Alkohol, auch von Bier und anderen leichtalkoholischen Getränken, ist an den meisten öffentlichen Stellen verboten. Dazu gehören auch Unterführungen, Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel, medizinische Einrichtungen, Schulen, Kultureinrichtungen, Spielplätze, Sportplätze, Parks etc. |
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FOTOGRAFIEREN: Beim Fotografieren technischer Einrichtungen ist Vorsicht geboten. Militärische Einrichtungen sollten grundsätzlich nicht fotografiert werden. Es könnte u.U. aufgrund derartiger Fotos Anklage wegen Spionage erhoben werden. Bei einer darauf begründeten Verurteilung droht in der Ukraine eine Strafe von mindestens acht Jahren Haft. |
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DROGEN: Bereits bei Einfuhr, Besitz, Transport oder Eigenkonsum geringer Mengen weicher Drogen drohen mehrjährige Gefängnisstrafen. Drogenschmuggel oder der Handel mit Drogen innerhalb der Ukraine wird mit Freiheitsstrafen von bis zu zwölf Jahren bestraft. |
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TRINKWASSER: Kein Leitungswasser trinken (höchstens dann, wenn es mindestens zehn Minuten gekocht hat); Mineralwasser ist fast überall erhältlich. |
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(Quelle: Auswärtiges Amt) |
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SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden. |
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Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen. |
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